InterCity-Express


Baureihe 401 (ICE 1)

Aufnahme: © Sammlung Werner Consten www.railpix.de

Ein kompletter ICE 1-Zug besteht aus zwei Triebköpfen, vier 1. Klasse-Wagen,

sieben 2. Klasse-Wagen und einem Bordrestaurant (der ICE 1-typische "Buckel")

Achsfolge Bo'Bo' + 2'2' + (...) + 2'2' + Bo'Bo' (max. 14 Mittelwagen)
Gattung

1. Klasse: Avmz / Apmbsz

2. Klasse: Bvmz / Bpmz

Servicewagen: BSmz

Bordrestaurant: WSmz

Höchstgeschwindigkeit 280 km/h   Dienstlast ca. 782 t
Treibrad-Ø 1.030 mm
  Achslast max. 20,1 t
Laufrad-Ø 920 mm
  Sitzplätze gesamt 703
LüP bzw. LüK 357.920 mm   Stromsystem 16 ⅔ Hz, 15 kV AC
Dauerleistung 2 x 4.800 kW  

Indienststellung 1989-1993

Die Triebzüge sind noch im Dienst.

(Ausmusterung vermutlich ab 2016)

Betriebsnummern Triebköpfe:

401 001-020*, 051-090**, 501-520*, 551-590**

Betriebsnummern 1. Klasse-Wagen:

801 001-098, 401-440, 801-860

Betriebsnummern 2. Klasse-Wagen:

802 001-098, 301-458, 601-660, 801-860,

901-926

Betriebsnummern Servicewagen:

803 001-060

Betriebsnummern Bordrestaurant:

804 001-060

 

**Die Triebköpfe 401 001-020, 501-520 sind noch mit herkömmichen Stromrichtern

**ausgestattet. Die folgenden Triebköpfe (051-090, 551-590) verfügen hingegen

**bereits über GTO-Stromrichter.

**Die Triebköpfe 401 062-071, 562-571 besitzen eine Zulassung für Österreich.

**Die Triebköpfe 401 072-090, 572-590 sind für den Einsatz in der Schweiz mit

**einem zweiten Pantografen ausgestattet, diese besitzen ein schmaleres Schleifstück.

 

Seit Ende Oktober 2002 werden ICE-Züge mit Namen von Städten

versehen, welche gerne eine Patenschaft übernehmen möchten.

 

Bisher waren dies folgende ICE-1-Züge:

Tz 101 - Gießen

Tz 103 - Neu-Isenburg

Tz 104 - Mühldorf am Inn

Tz 105 - Offenbach am Main

Tz 106 - Itzehoe

Tz 107 - Plattling

Tz 108 - Lichtenfels

Tz 109 - Aschaffenburg

Tz 110 - Gelsenkirchen

Tz 112 - Memmingen

Tz 113 - Frankenthal (Pfalz)

Tz 114 - Friedrichshafen

Tz 115 - Regensburg

Tz 116 - Pforzheim

Tz 117 - Hof

Tz 119 - Osnabrück

Tz 120 - Lüneburg

Tz 152 - Hanau

Tz 153 - Neumünster

Tz 154 - Flensburg

Tz 155 - Rosenheim

Tz 156 - Heppenheim (Bergstraße)

Tz 157 - Landshut

Tz 158 - Gütersloh

Tz 159 - Bad Oldesloe

Tz 160 - Mülheim an der Ruhr

Tz 161 - Bebra

Tz 162 - Geisenheim/Rheingau

Tz 166 - Gelnhausen

Tz 167 - Garmisch-Partenkirchen

Tz 168 - Crailsheim

Tz 169 - Worms

Tz 171 - Heusenstamm

Tz 174 - Zürich

Tz 176 - Bremen

Tz 177 - Basel

Tz 178 - Bremerhaven

Tz 181 - Interlaken

Tz 182 - Rüdesheim am Rhein

Tz 183 - Timmendorfer Strand

Tz 184 - Bruchsal

Tz 185 - Freilassing

Tz 187 - Fulda

Tz 188 - Hildesheim

Tz 189 - Castrop-Rauxel

Tz 190 - Ludwigshafen am Rhein


Baureihe 402 (ICE 2)

Aufnahme: © Sammlung Werner Consten www.railpix.de

Eine ICE 2-Einheit besteht aus acht Fahrzeugen:

Ein Triebkopf, zwei 1. Klasse-Wagen, einem Bordrestaurant,

drei 2. Klasse-Wagen und einem 2. Klasse-Steuerwagen

Die ICE 2-Züge sind als 8-teilige sog. Halbzüge ausgelegt, um die Züge

bei Bedarf trennen zu können. Aus diesem Grund besitzen die Triebköpfe der

ICE 2 (Baureihe 402) im Gegensatz zu den ICE 1-Triebköpfen (Baureihe 401)

Bugklappen, hinter welchen sich eine Scharfenbergkupplung befindet.

Achsfolge Bo'Bo' + 2'2' + 2'2' + 2'2' + 2'2' + 2'2' + 2'2' + 2'2'
Gattung

1. Klasse: Apmz

2. Klasse: Bpmz / BSpmz*

Bordrestaurant: WSmz

Steuerwagen: Bpmzf

Höchstgeschwindigkeit 280 km/h   Dienstlast 410,0 t
Treibrad-Ø 1.030 mm
  Achslast max. 20,1 t
Laufrad-Ø 9260 mm
  Sitzplätze gesamt 368
LüP bzw. LüK 205.360 mm   Stromsystem 16 ⅔ Hz, 15 kV AC
Dauerleistung 4.800 kW  

Indienststellung 1995-1997

Die Triebzüge sind noch im Dienst.

(Ausmusterung vermutlich ab 2025)

Betriebsnummern Endwagen:

402 001-046

Betriebsnummern 1. Klasse-Wagen:

805 001-044, 301-344, 

Betriebsnummern 2. Klasse-Wagen:

806 001-044, 301-344, 601-644

Betriebsnummern Bordrestaurant:

807 001-044

Betriebsnummern Steuerwagen:

808 001-045

 

*Wagen: 806 001-044

 

Seit Ende Oktober 2002 werden ICE-Züge mit Namen von Städten

versehen, welche gerne eine Patenschaft übernehmen möchten.

 

Bisher waren dies folgende ICE-2-Züge:

Tz 201 – Rheinsberg

Tz 202 – Wuppertal

Tz 203 – Cottbus/Chosebuz

Tz 204 – Bielefeld

Tz 205 – Zwickau

Tz 206 – Magdeburg

Tz 207 – Stendal

Tz 208 – Bonn

Tz 209 – Riesa

Tz 210 – Fontanestadt Neuruppin

Tz 211 – Uelzen

Tz 212 – Potsdam

Tz 213 – Nauen

Tz 214 – Hamm (Westf.)

Tz 215 – Bitterfeld-Wolfen

Tz 216 – Dessau

Tz 217 – Bergen auf Rügen

Tz 218 – Braunschweig

Tz 219 – Hagen

Tz 220 – Meiningen

Tz 221 – Lübbenau/Spreewald

Tz 222 – Eberswalde

Tz 223 – Schwerin

Tz 224 – Saalfeld (Saale)

Tz 225 – Oldenburg (Oldb)

Tz 226 – Lutherstadt Wittenberg

Tz 227 – Ludwigslust

Tz 228 – Altenburg

Tz 229 – Templin

Tz 230 – Delitzsch

Tz 231 – Brandenburg an der Havel

Tz 232 – Frankfurt (Oder)

Tz 233 – Ulm

Tz 234 – Minden

Tz 235 – Görlitz

Tz 236 – Jüterbog

Tz 237 – Neustrelitz

Tz 238 – Saarbrücken

Tz 239 – Essen

Tz 240 – Bochum

Tz 241 – Bad Hersfeld

Tz 242 – Quedlinburg

Tz 243 – Bautzen/Budysin

Tz 244 – Koblenz


Unterschiede ICE 1 und ICE 2

Auf den ersten Blick sehen sich die Triebzüge des Typs

ICE 1 und ICE 2, gerade bei den Triebköpfen, sehr ähnlich.

 

Hier möchte ich euch drei gut erkennbare Merkmale

zeigen, die eine Unterscheidung ganz leicht machen.

Die Zuglänge

ICE 1-Züge werden heute als 14-teilige Vollzüge eingesetzt.

Sie können nicht getrennt werden und haben eine Länge von 357,92 m.

 

Die ICE 2 hingegen werden als 8-teilige Halbzüge eingesetzt.

Der Vorteil an den 205,36 m langen Halbzüge liegt darin, dass die

ICE 2 als Halb- und Vollzüge eingesetzt werden können.

 

Die ICE 2 können also für sog. Flügelfahrten genutzt werden.

Bei Flügelfahrten fahren zwei ICE 2 gemeinsam bis zu einem bestimmten

Bahnhof und werden dort getrennen, um verschiedene Ziele anzufahren.

Dieses System nutzen auch die ICE-Baureihen 403, 406, 407, 411 und 415.

Die BordRestaurants

In die ICE 1-Züge sind BordRestaurants der Baureihe 804 eingereiht.

Diese Wagen haben ein um 45 cm erhöhtes Dach, woduch sie von außen

deutlich zu erkennen sind. Die Baureihe 804 wird nur im ICE 1 eingesetzt.

 

Die BordRestaurants der ICE 2-Züge haben die selbe Höhe, wie

die restlichen Wagen des Zugverbunds, daher fallen sie nicht so deutlich auf.

Die BordRestaurants der ICE 2 tragen die Baureihenbezeichnung 807.

Die Triebköpfe

Bei den Triebköpfen gibt es so gut wie keine Unterschiede, weshalb auch

ICE 2-Triebköpfe (Baureihe 402) bei ICE 1-Zügen eingereiht werden, wenn

der eigentliche Triebkopf, der Baureihe 401 nicht zur Verfügung steht.

Umgekehrt, also ein ICE 1-Triebkopf in ICE 2-Zügen, wird vermutlich nicht

vorkommen, da die ICE 1-Triebköpfe über keine "vollwertige" Bugklappe

verfügen und somit das Kuppeln mit einem zweiten ICE 2 erschwert wird.

 

Diesen Unterschied kann man an einem kleinen Detail erkennen:

Der ICE 1-Triebkopf hat unterhalb der beiden unteren Spitzenlichter

eine Notklappe, hinter der sich die Notkupplung für Abschleppfahrten befindet.

Die Notklappe wird beim öffnen nach oben hochgeklappt.

 

Der ICE 2-Triebkopf verfügt über eine "vollwertige" Bugklappe,

hinter welcher sich eine Scharfenbergkupplung befindet.

Die Bugklappe wird mittig entriegelt und schwenkt je zur

Hälfte in das Innere des Bugs.

Die Trennlinie der Hälften ist in der Mitte erkennbar.


Baureihe 403 (ICE 3)

Aufnahme: © www.dampflok-bilder.de.gg
Achsfolge Bo'Bo' + 2'2' + Bo'Bo' + 2'2' + 2'2' + Bo'Bo' + 2'2' + Bo'Bo'
Gattung

1. Klasse Endwagen: Apmzf

1. Klasse Mittelwagen: Avmz

2. Klasse Mittelwagen: Bvmz / Bpmbz / Bpmz

2. Klasse Endwagen: Bpmzf

Bordbistro: BRmz

Höchstgeschwindigkeit 330 km/h   Dienstlast 410,0 t
Treibrad-Ø 920 mm
  Achslast max. 16,6 t
Laufrad-Ø 920 mm
  Sitzplätze gesamt 429, 442*
LüP bzw. LüK 200.320 mm   Stromsystem 16 ⅔ Hz, 15 kV AC
Dauerleistung 8.000 kW  

Indienststellung 2000, 2004*
Die Triebzüge sind noch im Dienst.

Betriebsnummern Endwagen:

403.0 = 1. Klasse

403.5 = 2. Klasse

403 001-037, 051-063

403 501-537, 551-563

Betriebsnummern 1. Klasse-Wagen:

403 101-137, 151-163

403 201-237, 251-263

Betriebsnummern 2. Klasse-Wagen:

403 601-637, 651-663

403 701-737, 751-763

403 801-837, 851-863**

Betriebsnummern Bordrestaurant:

403 301-337, 351-363

 

**Angaben für die zweite Serie (Ordnungsnummern x51-x63)

**Servicewagen

Die ICE 3 sind in folgender Wagenreihung gekuppelt:
403 0xx 403 1xx 403 2xx 403 3xx 403 8xx 403 7xx 403 6xx 403 5xx
1. Klasse 1. Klasse 2. Klasse

Bord-

restaurant

2. Klasse

Service-

wagen

2. Klasse 2. Klasse 2. Klasse

Seit Ende Oktober 2002 werden ICE-Züge mit Namen von Städten

versehen, welche gerne eine Patenschaft übernehmen möchten.

 

Bisher waren dies folgende ICE-3-Züge:

Tz 301 – Freiburg im Breisgau

Tz 302 – Hansestadt Lübeck

Tz 303 – Dortmund

Tz 304 – München

Tz 305 – Baden-Baden

Tz 307 – Oberhausen

Tz 309 – Aalen

Tz 310 – Wolfsburg

Tz 311 – Wiesbaden

Tz 312 – Montabaur

Tz 313 – Treuchtlingen

Tz 314 – Bergisch Gladbach

Tz 315 – Singen (Hohentwiel)

Tz 316 – Siegburg

Tz 317 – Recklinghausen

Tz 318 – Münster (Westf.)

Tz 319 – Duisburg

Tz 321 – Krefeld

Tz 322 – Solingen

Tz 323 – Schaffhausen

Tz 324 – Fürth

Tz 325 – Ravensburg

Tz 326 – Neunkirchen

Tz 327 – Siegen

Tz 328 – Aachen

Tz 330 – Göttingen

Tz 331 – Westerland/Sylt

Tz 332 – Augsburg

Tz 333 – Esslingen am Neckar

Tz 334 – Offenburg

Tz 335 – Konstanz

Tz 336 – Ingolstadt

Tz 337 – Stuttgart

Tz 351 – Herford

Tz 352 – Mönchengladbach

Tz 358 – St. Ingbert

Tz 359 – Leverkusen

Tz 360 – Linz am Rhein

Tz 361 – Celle

Tz 362 – Schwerte


Baureihe 406 (ICE 3M / ICE 3MF)

Aufnahme: © Sammlung Werner Consten www.railpix.de
Achsfolge Bo'Bo' + 2'2' + Bo'Bo' + 2'2' + 2'2' + Bo'Bo' + 2'2' + Bo'Bo'
Gattung

1. Klasse Endwagen: Apmzf

1. Klasse Mittelwagen: Avmz

2. Klasse Mittelwagen: Bvmz / Bpmbz / Bpmz

2. Klasse Endwagen: Bpmzf

Bordbistro: BRmz

Höchstgeschwindigkeit 330/220** km/h   Dienstlast 435,0 t
Treibrad-Ø 920 mm
  Achslast max. 16,6 t
Laufrad-Ø 920 mm
  Sitzplätze gesamt 419/413***

LüP bzw. LüK

 

Dauerleistung

200.320 mm

 

8.000 kW**

4.300 kW*
  Stromsysteme

16 ⅔ Hz, 15 kV AC

50 Hz, 25 kV AC

1,5 kV DC

3,0 kV DC
Indienststellung 2000, 2007***
Die Triebzüge sind noch im Dienst.

Betriebsnummern Endwagen:

406.0 = 1. Klasse

406.5 = 2. Klasse

 

406 001-013, 051-054**, 080-085***

406 501-513, 551-554**, 580-585***

Betriebsnummern 1. Klasse-Wagen:

406 101-113, 151-154**, 180-185***

Betriebsnummern 2. Klasse-Wagen:

406 201-213, 251-254**, 280-285***

406 601-613, 651-654**, 680-685***

406 701-713, 751-754**, 780-785***

Betriebsnummern Servicewagen:

406 801-813, 851-854**, 880-885*** (2. Klasse)

Betriebsnummern Bordrestaurant:

406 301-313, 351-354**, 380-385***

 

Der ICE 3MF besitzt eine Zulassung in den Niederlanden und Belgien.

 

Der ICE 3MF besitzt eine Zulassung in Frankreich, den Niederlanden und Belgien.

Das "M" in der Bezeichnung steht für Mehrsystem.

Das "F" in der Bezeichnung steht für Frankreich.

 

***Angaben für den Betrieb mit Gleichspannung (DC)

***Die ICE 3M mit den Ordnungsnummern x51-x54 befinden sich im Eigentum der NS.

***Angaben für den ICE 3MF

***Die ICE 3MF (Ordnugsnummern x80-x85) enstanden durch Umbau, aus sechs

***Triebzügen des ICE 3M mit folgenden Ordnungsnummern:

***x05 → x80

***x06 → x83

***x08 → x81

***x09 → x82

***x12 → x84

***x13 → x85

 

Mit einer zugelassenen Höchstgeschwindigkeit von bis zu 330 km/h sind sie die schnellsten Reisezüge in Deutschland.

Im regulären Betrieb erreichen die ICE 3 in Deutschland planmäßig bis zu 300 km/h und in Frankreich 320 km/h.

Die ICE 3M und ICE 3MF sind in folgender Wagenreihung gekuppelt:
406 0xx 406 1xx 406 2xx 406 3xx 406 8xx 406 7xx 406 6xx 406 5xx
1. Klasse 1. Klasse 2. Klasse

Bord-

restaurant

2. Klasse

Service-

wagen

2. Klasse 2. Klasse 2. Klasse

Seit Ende Oktober 2002 werden ICE-Züge mit Namen von Städten

versehen, welche gerne eine Patenschaft übernehmen möchten.

 

Bisher waren dies folgende ICE-3M-Züge:

Tz 4603 - Mannheim

Tz 4605 - Würzburg

Tz 4606 - Limburg an der Lahn

Tz 4607 - Hannover

Tz 4609 - Köln

Tz 4610 - Frankfurt am Main

Tz 4611 - Düsseldorf

Tz 4612 - Montabaur

Tz 4613 - Schwäbisch Hall

Tz 4651 - Amsterdam (Eigentümer: NS)

Tz 4652 - Arnhem (Eigentümer: NS)


Baureihe 407 (ICE 3MF / Velaro D)

Aufnahme: Wikipedia
Achsfolge Bo'Bo' + 2'2' + Bo'Bo' + 2'2' + 2'2' + Bo'Bo' + 2'2' + Bo'Bo'
Höchstgeschwindigkeit 320/220* km/h   Dienstlast 454,0 t
Treibrad-Ø 920 mm
  Achslast max. 17,0 t
Laufrad-Ø 920 mm
  Sitzplätze gesamt 460

LüP bzw. LüK

 

Dauerleistung

 

200.720 mm

 

8.000 kW*

4.200 kW*

  Stromsysteme

16 ⅔ Hz, 15 kV AC

50 Hz, 25 kV AC

1,5 kV DC

3,0 kV DC
Indienststellung frühestens 2013

Betriebsnummern Endwagen:

407 xxx

Betriebsnummern 1. Klasse-Wagen:

407 xxx

Betriebsnummern 2. Klasse-Wagen:

407 xxx

Betriebsnummern Bordrestaurant:

407 xxx

 

*Angaben für den Betrieb mit Gleichspannung (DC)


Baureihe 4100 (InterCityExperimental / ICE-V)

Aufnahme: © Sammlung Werner Consten www.railpix.de
Achsfolge Bo'Bo' +2'2' + 2'2' + 2'2' + Bo'Bo'
Höchstgeschwindigkeit 350 km/h   Dienstlast 296,0 t
Treibrad-Ø 1.000 mm
  Achslast max. 19,5 t
Laufrad-Ø 920 mm
  Sitzplätze gesamt 170
LüP bzw. LüK 113.420 mm   Stromsystem 16 ⅔ Hz, 15 kV AC
Dauerleistung 7.280 kW  

Indienststellung 1985-1988
z-gestellt am 01. Juni 1998
Ausmusterung 01. Januar 2000

Betriebsnummern Endwagen:

410 001+002

Betriebsnummern Messwagen:

810 001

Betriebsnummern Mittelwagen:

810 002+003

 

Am 01. Mai 1988 erreiche der InterCityExperimental im Rahmen der ICE-Weltrekordfahrt, auf der Neubaustrecke Hannover-Würzburg bei Gemünden, eine Höchstgeschwindigkeit von 406,9 km/h.

Damit war er bis zum Dezember 1989 das schnellste Rad-Schiene-Fahrzeug der Welt und hält auch heute noch den Geschwindigkeitsrekord in für Rad-Schiene-Fahrzeuge in Deutschland.

 

Nach der Indienststellung des ICE 1 wurde der InterCityExperimental in „ICE V“ umbenannt und für weitere Erprobungen genutzt.

1993 erfolgten größere Umbauten im Frontbereich zur Erprobung der neuen Bugklappen und Kupplungen der ICE 2 sowie Modifikationen an den Drehgestellen.

 

An die Stelle des InterCityExperimental trat der ICE S.


Baureihe 4101 (ICE S)

Aufnahme: © Sammlung Werner Consten www.railpix.de
Achsfolge* Bo'Bo' + Bo'Bo' + 2'2' + Bo'Bo' + Bo'Bo'
Höchstgeschwindigkeit 400 km/h   Dienstlast 325,0 t

Treibrad-Ø Triebkopf

Treibrad-Ø Mittelwagen

1.040 mm 

920 mm

  Achslast max. 19,5 t
Laufrad-Ø 950 mm 
  Sitzplätze gesamt 41 (1. Klasse)
LüP bzw. LüK 120.320 mm   Stromsystem 16 ⅔ Hz, 15 kV AC
Dauerleistung

 13.600 kW*

 

Indienststellung 1997
Der Triebzug sind noch im Dienst.

Betriebsnummer Triebkopf 1:

410 101-0

Betriebsnummer Mittelwagen 1:

410 201-8 (41 Sitzplätze der 1. Klasse)

Betriebsnummer Messwagen:

410 801-5

Betriebsnummer Mittelwagen 2:
410 202-6

Betriebsnummer Triebkopf 2:

410 102-8

 

*Die Angaben beziehen sich auf folgende Fahrzeugkombination:

410 101-0 - Triebkopf

410 201-8 - angetriebener Mittelwagen 1

410 801-5 - nicht angetriebener Messwagen

410 202-6 - angetriebener Mittelwagen 2

410 102-8 - Triebkopf

Die Triebköpfe alleine haben eine Dauerleistung von 9.600 kW.

 

***Werte für die Triebköpfe (410 101+102)

***Werte für die angetriebenen Mittelwagen (410 201+202)

 

Der ICE S ist der Nachfolger des InterCityExperimental (4100) und diente als Erprobungsträger vor allem für den ICE 3. Mittlerweile wird er auch für Strecken-Testfahrten und Messungen eingesetzt.

 

Der ICE S verkehrt heute i.d.R. mit den Triebköpfen 410 101-0 und 410 102-8 sowie dem Mittelwagen 810 101-6 (vormals 410 201-8).

Stationiert ist der Zug beim Forschungs- und Technologiezentrums (FTZ) München.

 

Nachdem die Komponenten für den ICE 3 ausreichend erprobt und die Baureihe 403 in Betrieb genommen wurde, erfolgte die vorläufige Abstellung des ICE S.

Die Mittelwagen mit den auffälligen Sinus-Kurven wurden an die Hersteller zurückgegeben. Die Triebköpfe verlieben im FTZ München.

Später wurde der Zug umgerüstet und wieder in Betrieb gesetzt.


Baureihe 411 (ICE-T7 - siebenteilig)

"Wackeldackel"

Aufnahme: © www.dampflok-bilder.de.gg
Achsfolge 2'2' + (1A)'(A1)' + (1A)'(A1)' + 2'2' + (1A)'(A1)' + (1A)'(A1)' + 2'2'
Gattung

1. Klasse Endwagen: Apmzf

1./2. Klasse Mittelwagen: ABpmz

2. Klasse Mittelwagen: Bpmz / Bpmbz

2. Klasse Endwagen: Bpmzf

Bordrestaurant: WRmz

Höchstgeschwindigkeit 230 km/h   Dienstlast 368 t
Treibrad-Ø 890 mm
  Achslast max. 16,6 t
Laufrad-Ø 890 mm
  Sitzplätze gesamt 357/376*
LüP bzw. LüK 184.400 mm   Stromsystem 16 ⅔ Hz, 15 kV AC
Dauerleistung 4.000 kW  

Indienststellung 2000, 2004*
Die Triebzüge sind noch im Dienst.

Betriebsnummern Endwagen 1.Klasse:

1. Serie

 

2. Serie

 

411 001-032, 080-084 (vorher 020-024)**

411 090-092*** (ÖBB - Baureihe 4011)

411 051-078

Betriebsnummern Endwagen 2.Klasse:

1. Serie

 

2. Serie

 

411 501-532, 580-584 (vorher 520-524)**

411 590-592*** (ÖBB - Baureihe 4011)

411 551-578

Betriebsnummern 1./2. Klasse-Wagen:

1. Serie

 

2. Serie

 

411 101-132

411 190-192*** (ÖBB - Baureihe 4011)

411 151-178

Betriebsnummern 2. Klasse-Wagen:

1. Serie

 

 

 

 

 

2. Serie

 

411 601-632

411 690-692*** (ÖBB - Baureihe 4011)

411 701-732

411 790-792*** (ÖBB - Baureihe 4011)

411 801-832

411 890-892*** (ÖBB - Baureihe 4011)

411 651-678

411 751-778

411 851-878

Betriebsnummern Bordrestaurant:

1. Serie

 

2. Serie

 

411 201-232

411 290-292*** (ÖBB - Baureihe 4011)

411 251-278

 

Die ICE-T-Triebzüge sind mit einer aktiven Neigetechnik ausgerüstet,

welche ihnen auch den Spitznamen "Wackeldackel" eingebracht hat.

 

***Angaben für die zweite Serie

***zugelassen in der Schweiz

***Bei diesen Tiebzügen wurden von September 2006 bis Januar 2007

***die Endwagen 411 020-024, 520-524 mit Endwagen der Baureihe 4150+5 getauscht.

***Nach dem Tausch erhielten die neuen Triebköpfe die Bezeichnung

***411 080-084, 580-584 und wurden als Triebzüge 1180-1184 wieder in

***Betrieb genommen (die Mittelwagen behielten ihre bisherigen Nummern).

***Da die neuen Triebköpfe für die Schweiz zugelassen waren, konnten nun auch

***7-teilige ICE-T in die Schweiz fahren.

***Die Triebzüge mit den Ornungsnummern x90-x92 entstanden aus

***den Triebzügen mit den Ordnungsnummern x14-x16.

***Dieses drei Triebzüge befinden sich im Eigentum der Österreichischen

***Bundesbahnen (ÖBB) und gehören zer ÖBB-Baureihe 4011.

Die ICE-T7 sind in folgender Wagenreihung gekuppelt:
411 0xx 411 1xx 411 2xx 411 8xx 411 7xx 411 6xx 411 5xx
1. Klasse 1./2. Klasse

Bord-

restaurant

2. Klasse

2. Klasse 2. Klasse 2. Klasse

Seit Ende Oktober 2002 werden ICE-Züge mit Namen von Städten

versehen, welche gerne eine Patenschaft übernehmen möchten.

 

Bisher waren dies folgende ICE-T7-Züge:

Tz 1101 - Neustadt an der Weinstraße

Tz 1102 - Neubrandenburg

Tz 1103 - Paderborn

Tz 1104 - Erfurt

Tz 1105 - Dresden

Tz 1106 - Passau

Tz 1107 - Pirna

Tz 1108 - Berlin

Tz 1109 - Güstrow

Tz 1110 - Naumburg (Saale)

Tz 1111 - Hansestadt Wismar

Tz 1112 - Freie und Hansestadt Hamburg

Tz 1113 - Hansestadt Stralsund

Tz 1114 - Bamberg

Tz 1115 - Coburg

Tz 1116 - Halle (Saale)

Tz 1117 - Erlangen

Tz 1118 - Plauen/Vogtland

Tz 1119 - Meißen

Tz 1120 - Gotha

Tz 1121 - Hamburg/Saar

Tz 1122 - Torgau

Tz 1123 - Hansestadt Greifswald

Tz 1124 - Hansestadt Rostock

Tz 1125 - Arnstadt

Tz 1126 - Leipzig

Tz 1127 - Weimar

Tz 1128 - Reutlingen

Tz 1129 - Kiel

Tz 1130 - Jena

Tz 1131 - Trier

Tz 1132 - Wittenberge

Tz 1151 - Elsterwerda

Tz 1152 - Travemünde

Tz 1153 - Ilmenau

Tz 1154 - Sonneberg

Tz 1155

Tz 1156 - Waren (Müritz)

Tz 1157 - Innsbruck

Tz 1158 - Falkenberg/Elster

Tz 1159 - Passau

Tz 1160 - Holzkirchen

Tz 1161 - Andernach

Tz 1162 - Vaihingen an der Enz

Tz 1163 - Ostseebad Binz

Tz 1164

Tz 1165 - Bad Oeynhausen

Tz 1166 - Bingen am Rhein

Tz 1167 - Traunstein

Tz 1168

Tz 1169 - Tutzing

Tz 1170

Tz 1171 - Oschatz

Tz 1172 - Bamberg

Tz 1173 - Halle (Saale)

Tz 1174

Tz 1175

Tz 1176 - Coburg

Tz 1177 - Rathenow

Tz 1178 - Ostseebad Warnemünde

Tz 1180 - Darmstadt

Tz 1181 - Horb am Neckar

Tz 1182 - Mainz

Tz 1183 - Oberursel (Taunus)

Tz 1184 - Kaiserslautern

Tz 1190 - Wien

Tz 1191 - Salzburg

Tz 1192 - Linz

Die rot markierten Triebzüge sind aufgelöst worden:

- Der Tz 1106 wurde in der Nacht vom 5. auf den 6. Januar 2004 durch einen Brand

- soweit beschädigt, dass er nicht mehr einsatzbereit ist.

- Der Name Passau wurde an denTriebzug 1159 abgegeben.eingesetzt.

- Die Tz 1114-1116 wurden an die ÖBB abgegeben und erhielten die Nummern

- Tz 1190-1192 (411 090-092)

- Die End- und Trafowagen der Tz 1120-1124 wurden mit solchen der Baureihe 415

- getauscht, da die Kapazität der ICE-T5 für den Schnellverkehr in der Schweiz nicht

- mehr ausreichte.

- Der Tausch wurde notwendig, da nur die ICE-T5 (1580-1584) mit dem schweizerischen

- Leitsystem und für die Fahrleitungsbauart ausgerüstet waren.

Die ICE-T-Züge können in 5- bis 14-teiligen Zügen gefahren werden:

05-teilig → 415

07-teilig → 411

10-teilig → 415 + 415

12-teilig → 411 + 415

14-teilig → 411 + 411


Baureihe 415 (ICE-T5 - fünfteilig)

"Wackeldackel"

Aufnahme: © www.dampflok-bilder.de.gg

Der Triebzug 1522 war in den Jahren 2010 und 2011 mit der

Jubiläumsbeklebung "175 Jahre Eisenbahn in Deutschland" im Einsatz.

Die beiden Endwagen (415 022 + 415 522) erhielten eine Beklebung

über fast die gesamte Fahrzeugseite, sowie einen goldfarbenen Bug.

Der goldene Bug brachte dem Tz 1522 den Spitznamen "Goldnase" ein.

An den Mittelwagen war an je einem Wageneinde das gelb-rot-schwarze

Logo 175 Jahre Eisenbahn in Deutschland angebracht.

Achsfolge 2'2' + (1A)'(A1)' + (1A)'(A1)' + (1A)'(A1)' + 2'2'
Gattung

1. Klasse Endwagen: Apmzf

Bordbistro / 2. Klasse: BRpmz

2. Klasse Mittelwagen: Bpmz / Bpmbz

2. Klasse Endwagen: Bpmzf

Höchstgeschwindigkeit 230 km/h   Dienstlast 273,0 t
Treibrad-Ø 890 mm
  Achslast max. 16,6 t
Laufrad-Ø 890 mm
  Sitzplätze gesamt 250
LüP bzw. LüK 132.600 mm   Stromsystem 16 ⅔ Hz, 15 kV AC
Dauerleistung 3.000 kW  

Indienststellung 1999
Die Triebzüge sind noch im Dienst.

Betriebsnummern Endwagen 1. Klasse:

415 001-006, 080-084* (später 020-024)

Betriebsnummern Endwagen 2. Klasse:

415 501-506, 580-584* (später 520-524)

Betriebsnummern Bordrestaurant / 2. Klasse:

415 101-106, 180-184*

Betriebsnummern 2. Klasse-Wagen:

415 601-606, 680-684*

415 701-706, 780-784*

 

Die ICE-T-Triebzüge sind mit einer aktiven Neigetechnik ausgerüstet,

welche ihnen auch den Spitznamen "Wackeldackel" eingebracht hat.

 

*waren in der Schweiz zugelassen

*Bei diesen Tiebzügen wurden von September 2006 bis Januar 2007 die

*Endwagen 415 080-084, 580-584 mit Endwagen der Baureihe 4110,5 getauscht.

*Nach dem Tausch wurden die Einheiten als Triebzüge 1520-1524

*(415 020-024 bzw. 520-524) wieder in Betrieb genommen, wobei nur die

*Endwagen neue Nummern erhielten, die Mittelwagen behielten ihre bisherigen

*Ordnungsnummern x80-x84.

*Da die Triebköpfe der Baureihe 411 nicht für die Schweiz zugelassen waren,

*verloren diese fünf ICE-T5 ihre Schweiz-Zulassung.

Die ICE-T5 sind in folgender Wagenreihung gekuppelt:

415 0xx 415 1xx 415 7xx 415 6xx 415 5xx
1. Klasse

Bordrestaurant

/ 2. Klasse

2. Klasse

2. Klasse 2. Klasse

Seit Ende Oktober 2002 werden ICE-Züge mit Namen von Städten

versehen, welche gerne eine Patenschaft übernehmen möchten.

 

Bisher waren dies folgende ICE-T5-Züge:

Tz 1501 - Eisenach

Tz 1502 - Karlsruhe

Tz 1503 - Altenbeken

Tz 1504 - Heidelberg

Tz 1505 - Marburg

Tz 1506 - Kassel

Tz 1520 - Gotha

Tz 1521 - Hamburg / Saar

Tz 1522 - Torgau**

Tz 1523 - Hansestadt Greifswald

Tz 1524 - Hansestadt Rostock

Tz 1580 - Damstadt

Tz 1581 - Horb am Neckar

Tz 1582 - Mainz

Tz 1583 - Oberursel (Taunus)

Tz 1584 - Kaiserslautern

**2010 - 09.2011 mit Jubiläumsbeklebung "175 Jahre deutsche Eisenbahn"

 

Die rot markierten Triebzüge verkehrten seit 2006 in der Schweiz.

Die fünf Triebzüge wurden 2010 von siebenteiligen ICE-T abgelöst, da sich

die Kapazität der nur fünfteiligen Einheiten als zu gering erwiesen hatte.

 

Dabei konnten nicht einfach vorhandene ICE-T7 auf dieser Verbindung

eingesetzt werden, denn nur diese ICE-T5 (1580-1584) waren zusätzlich für

das schweizerische Leitsystem und die Fahrleitungsbauart ausgerüstet.

 

Aus technischen Gründen konnten die ICE-T5 nicht durch zwei Wagen

verlängert werden, daher wurde eine andere Lösung gewählt:

Die schweiztauglichen End- und Trafowagen der fünfteiligen Einheiten

wurden mit denen von siebenteiligen Einheiten getauscht und umnummeriert.

 

Die Triebzüge wurden wie folgt umgenummert:

Tz 1580 → Tz 1180

Tz 1581 → Tz 1181

Tz 1582 → Tz 1182

Tz 1583 → Tz 1183

Tz 1584 → Tz 1184

 

Die ICE-T-Züge können in 5- bis 14-teiligen Zügen gefahren werden:

05-teilig → 415

07-teilig → 411

10-teilig → 415 + 415

12-teilig → 411 + 415

14-teilig → 411 + 411