Baureihe VT 137 (DRG) / 187 (DR)

1.000 mm


VT 137 531+532

Aufnahme: © www.dampflok-bilder.de.gg
Achsfolge (1A)'(A1)'
Gattung B K
Höchstgeschwindigkeit 60 km/h   Dienstlast 13,4 t
Treibrad-Ø 700 mm
  Achslast max. k.A. t
Laufrad-Ø 700 mm
  Sitzplätze gesamt 50
LüP bzw. LüK 12.960 mm   Kraftübertragung mechanisch
Motorleistung 100 PS  

Indienststellung 1935/1939
Ausmusterung 1971
Betriebsnummern: VT 137 531+532

 

Bei den VT 137 531+532 handelt es sich um die Triebwagen

FKB T 1+ FKB T 2 der Franzburger Kreisbahn (FKB).

Die FKB wurde 1940 in die Pommerschen Landesbahnen eingegliedert,

bei welcher die Triebwagen die Nummern 1121+1123 erhielten.

Ab 1950 übernahm die Deutschen Reichsbahn den Betrieb auf den Pommerschen Landesbahnen.

 

In der Mitte der 1950er Jahre wurde der VT 137 531 zum VB 142 562 umgebaut. Nach der Stillegung der Strecke wurde der VB 142 562 verschrottet.

 

Der VT 137 532 blieb noch bis 1971 in Betrieb und erhielt von der Deutschen Reichsbahn noch die EDV-Nummer 187 101.

 

1974 wurder der VT 137 532 vom Deutschen Eisenbahn-Verein e. V. erworben und nach Bruchhausen-Vilsen überführt. Auf der dortigen Museumseisenbahn ist er seitdem in Betrieb und wird als T42 bezeichnet..


VT 137 562-564

Achsfolge Bo'2'
Gattung B 4i
Höchstgeschwindigkeit 60 km/h   Dienstlast 20,4 t
Treibrad-Ø 700 mm
  Achslast max. k.A. t
Laufrad-Ø 700 mm
  Sitzplätze gesamt 32
LüP bzw. LüK 13.800 mm   Kraftübertragung k.A.
Motorleistung 150 PS  

Indienststellung 1939
Zur Ausmusterung stehen keine Angaben zur Verfügung.
Betriebsnummern: VT 137 562-564

 

Bei den drei Triebwagen handelt es sich um Fahrzeuge französischer Herkunft, welche im 2. Weltkrieg zu den Franzburger Kreisbahnen gelangten. Bei den Franzburger Kreisbahnen erhielten sie zunächst die Nummern 1125-1127 und wurden nach der Übernahme durch die Deutsche Reichsbahn in VT 137 562-564 umgezeichnet.

 

Mitte der 1960er Jahre wurde der VT 137 564 zum Beiwagen VB 147 561 umgebaut.


VT 137 561, 565, 566 (NWE T 1-3 / 187 025 DR)

Aufnahme: © Wikipedia: Carsten Krüger - Wassen (Creativ Commons-Lizenz)
Achsfolge Bo'Bo'
Gattung BPw K / Pw K*
Höchstgeschwindigkeit 60 km/h   Dienstlast 35,5/34,5* t
Treibrad-Ø 800 mm
  Achslast max. k.A. t
Laufrad-Ø - mm
  Sitzplätze gesamt 23/keine*
LüP bzw. LüK 15.600 mm   Kraftübertragung elektrisch
Motorleistung 420/470* PS  

Indienststellung 1935/1939*

Ausmusterung VT 137 561+565: 1963

Ausmusterung VT 137 566: keine genauen Angaben

Betriebsnummern: VT 137 561, 565, 566 (187 025)

 

*Werte für die VT 137 565+566

 

Bei den Triebwagen handelt es sich um die Triebwagen NWE T 1- NWE T 3 der Nordhausen-Wernigeroder Eisenbahn-Gesellschaft.

 

Der erste Triebwagen wurde 1935 bei MAN mit 23 Sitzplätzen gebaut, einen passenden Beiwagen baute die eigene Werkstatt. Jede Achse wurden durch einen eigenen Elektromotor angetrieben. Die ersten Erfahrungen waren positiv, allerdings war die Leistung noch nicht ausreichend. So erhielten die 1939 von der Waggonfabrik Wismar gelieferten Folgefahrzeuge stärkere MAN-Motoren. Außerdem wurden sie als reine Schlepptriebwagen ohne Personenabteil nur noch mit Gepäckabteil ausgeführt. Sie waren in der Lage auch vier Reisezugwagen über die Steigungen zu ziehen. Die Triebwagen hatten an den Stirnwänden Türen und eine Übergangseinrichtung. Beim T 1 war die Stirnwand gerade, bei den anderen beiden Wagen war sie ab dem Fensterbereich leicht geneigt.

 

Der VT 137 561 wurde 1961 an die Spreewaldbahn abgegeben, wo er allerdings nur zwei Jahre im Einsatz war, bevor er aus Mangel an Ersatzteilen abgestellt wurde.

 

1967 und 1969 wurden die beiden Triebwagen VT 137 561+565 in Wittenberge verschrottet.

Lediglich der heute noch vorhandene VT 137 566 erhielt 1972 noch eine EDV-Nummer. Die Deutschen Reichsbahn bezeichnete ihn versehentlich als 185 025, dies wurde erst 1978 korrigiert, seither trägt er die richtige Computernummer 187 025.

Die meiste Zeit war der VT 137 566 aber abgestellt, da es für den Kompressor der Druckluftanlage zum Starten keine Ersatzteile gab.

Bei der DR erhielten die Fensterbänder einen Anstrich in elfenbein, während der Rest des Wagenkasten über und unter den Fenstern rot blieb.

 

Seit 1993 ist der 187 025 im Besitz der Harzer Schmalspurbahnen und wurde 1999 nach über zwanzigjähriger Abstellzeit wieder betriebsfähig aufgearbeitet. Dabei erhielt er einen neuen Dieselmotor von Cummins, wie er auch in den Neubautriebwagen verwendet worden war.

2003 wurden auch die Elektromotoren überholt. Der Triebwagen ist entgegen den anderen vorhandenen Triebwagen der HSB einfarbig weinrot lackiert und kommt ausschließlich im Sonderverkehr zum Einsatz.


187 011+013 (HSB) (KAE VT 1+2)

"Fischstäbchen"

Aufnahme: © Wikipedia: Carsten Krüger - Wassen (Creativ Commons-Lizenz)
Achsfolge B'B'*
Gattung k.A.
Höchstgeschwindigkeit 50 km/h   Dienstlast 28,2 t
Treibrad-Ø 700 mm
  Achslast max. k.A. t
Laufrad-Ø 700 mm
  Sitzplätze gesamt 48
LüP bzw. LüK 16.200 mm   Kraftübertragung mechanisch
Motorleistung 2 x 150 PS*  

Indienststellung 1954
Die Triebwagen sind noch im Einsatz.
Betriebsnummern: 187 011+013

 

*Heute verfügen die beiden Triebwagen nur noch über ein Antriebsdrehgestell, dadurch ergibt sich die neue Achsfolge B'2'.

Durch den Wegfall des zweiten Antriebsdrehgestells wird auch nur noch ein Motor benötigt, dieser Leistet heute 210 PS.

 

Die Triebwagen wurden 1954 als VT 1 + 2 für die Kreis Altenaer Eisenbahn AG (KAE) 1954, für die von Lüdenscheid ausgehende Strecken der KAE von Talbot, gebaut.

Nach Stilllegung der KAE wurden beide verkauft.

Der VT 1 kam zur Inselbahn Langeoog als T 1,

der VT 2 zur Inselbahn Juist als T 4.

Letzterer kam nach der Juister Stilllegung auch nach Langeoog als T 4.

 

1995 wurden beide Triebwagen von den Harzer Schmalspurbahnen gekauft und werden nun als 187 011+013 eingesetzt.

 

Auf Grund ihrer Herkunft erhielten die Triebwagen im Harz den Spitznamen Fischstäbchen.

 

Nach Erscheinen der Neubautriebwagen 187 016-019 werden sie etwas seltener eingesetzt und kommen meist auf der Selketalbahn zum Einsatz.


187 012 (HSB) (MEG T 15)

Aufnahme: © www.dampflok-bilder.de.gg
Achsfolge B'B'
Gattung k.A.
Höchstgeschwindigkeit 60 km/h   Dienstlast 31,6 t
Treibrad-Ø 850 mm
  Achslast max. k.A. t
Laufrad-Ø - mm
  Sitzplätze gesamt 48
LüP bzw. LüK 16.130 mm   Kraftübertragung mechanisch
Motorleistung 2 x 210 PS  

Indienststellung 1955
Der Triebwagen ist noch im Einsatz.
Betriebsnummern: 187 012

 

Die Mittelbadische Eisenbahnen AG (MEG) benötigte für die Strecke

Zell im Wiesental-Todtnau ein neuen Triebwagen, daher wurde 1955 bei der Firma Fuchs in Heidelberg ein vierachsige Schmalspurtriebwagen in Auftrag gegeben. Deiser Triebwagen erhielt die Bezeichnung MEG T 15

 

Nach deren Stilllegung 1967 wurde er  nach Schwarzach umgesetzt, konnte hier aufgrund seiner Länge aber nur schlecht eingesetzt werden.

 

1968 wurde er an die Württembergische Eisenbahn-Gesellschaft verkauft, wo er als WEG T 35 auf der Strecke Amstetten–Laichingen zum Einsatz kam.

 

1976 wechselt er zur Inselbahn Langeoog und bekam dort die Nr. T 3.

 

1995 wurde der Triebwagen von den Harzer Schmalspurbahnen übernommen und bekam die Nummer 187 012 zugeteilt.

Nach einem Umbau im ehemaligen Raw Halberstadt wird der Triebwagen heute zumeist auf der Harzquerbahn und der Selketalbahn eingesetzt

 

Im Gegensatz zu den ebenfalls von der Inselbahn Langeoog übernommenen

187 011+013 kann der 187 012 auch als Schlepptriebwagen eingesetzt werden, da seine zweite Maschinenanlage wieder in Betrieb genommen wurde.


187 015 (HSB) (SmVT 2000)

"Himbeereis"

Aufnahme: © www.dampflok-bilder.de.gg
Achsfolge B'2'
Gattung k.A.
Höchstgeschwindigkeit 50 km/h   Dienstlast 35,0 t
Treibrad-Ø 725 mm
  Achslast max. k.A. t
Laufrad-Ø 725 mm
  Sitzplätze gesamt 49
LüP bzw. LüK 16.050 mm   Kraftübertragung hydraulisch
Motorleistung 320 PS  

Indienststellung 1996
Der Triebwagen ist noch im Einsatz.
Betriebsnummern: 187 015

187 016-019 (HSB)

Aufnahme: © www.dampflok-bilder.de.gg
Achsfolge B'2'
Gattung k.A.
Höchstgeschwindigkeit 50 km/h   Dienstlast 34,0 t
Treibrad-Ø 725 mm
  Achslast max. k.A. t
Laufrad-Ø 725 mm
  Sitzplätze gesamt 46
LüP bzw. LüK 17.300 mm   Kraftübertragung hydraulisch
Motorleistung 330 PS  

Indienststellung 1999
Die vier Triebwagen sind noch im Einsatz.
Betriebsnummern: 187 016-019