Baureihe 44


Baureihe 44 (Einheitslokomotive)

Aufnahme: © Albert Gieseler www.albert-gieseler.de

Die Deutsche Bundesbahn verlegte die Pumpen in die Mitte des Umlaufs

(bei der Ursprungs-44 lagen die Pumpen hinter den Wagnerwindleitblechen).

 

Aufnahme: © www.dampflok-bilder.de.gg

Die Deutsche Bundesbahn hat bei vielen Lokomotiven der

Baureihe 44 die umlaufende Schürze an der Front entfernt.

 

In diesem Zustand zeigt sich heute die 044 377-0 in Bochum-Dahlhausen.

 

Aufnahme: © www.dampflok-bilder.de.gg

Die Deutsche Reichsbahn der DDR veränderte die Front der 44er weniger auffällig.

 

Die großen Wagnerwindleitbleche wurden gegen die kleineren Wittewindleitbleche getauscht, welche zur besseren Erreichbarkeit der Pumpen höher, als bei der DB, angebracht wurden.

 

Aufnahme: © Albert Gieseler www.albert-gieseler.de

Einige Lokomotiven der Baureihe 44 erhielten bei der DDR-Reichsbahn eine Kohlenstaubfeuerung. Diese Lokomotiven waren sehr gut an ihrem Tender erkennbar.

Bauart
1'E h3   Rostfläche 4,55 m²
Treib- und Kuppelrad-Ø 1.400 mm   Verdampfungsheizfläche 237,67 m²
Laufrad-Ø vorn 850 mm   Überhitzerheizfläche 100,00 m²
Laufrad-Ø hinten - mm   Zylinder-Ø 550 mm
Länge über Puffer 22.620 mm   Kolbenhub 660 mm
Höchstgeschwindigkeit 80 km/h   Achslast max. 19,3 t
Leistung bei Kohlefeuerung 1.910 PS   Lokreibungslast 95,9 t
Leistung bei Ölfeuerung 2.100 PS   Lokdienstlast 110,2 t
Kesselüberdruck 16 bar      

Baujahre 1926-1949

Ausmusterung 1977 (DB), 1982 (DR)

Betriebsnummern: 44 001-1516, 1521-1858 mit Lücken
Betriebsgattung: G 56.20
Tender: 2'2' T 30, 2'2' T 32, 2'2' T 34

 

Nach Einführung der EDV-Nummern wurde die Baureihe 44 bei der Deutschen Bundesbahn in zwei neue Baureihen aufgeteilt.

Die kohlegefeuerten Lokomotiven bekamen die neue Stammnummer 044, die ölgefeuerten die Stammnummer 043.

Bei der Deutschen Reichsbahn blieben die Stammnummern bei fast allen Baureihen bestehen. Die Unterscheidung erfolgte hier anhand der ersten Stelle der Ordnungsnummer.
Die ölgefeuerten 44er erhielten eine "0" an erster Stelle, die kohlegefeuerten 44er behielten ihre alte Ordnungsnummer (vierstellig) oder bekamen eine zusätzliche "1 bzw. 2" (dreistellig) an der ersten Stelle.

An der heutigen Museumslokomotive 44 1093 wird dies besonders deutlich.
Es sind sowohl Bilder der 44 1093 (kohlegefeuert), als auch der 44 0093 (ölgefeuert) zu finden. Hinter beiden Betriebsnummern verbirgt sich die selbe Lokomotive.


Baureihe 44 (Mitteldruckversuchslokomotive)

Bauart
1'E h4v

Rostfläche 4,73 m²
Treib- und Kuppelrad-Ø
1.400 mm

Verdampfungsheizfläche
220,44 m²
Laufrad-Ø vorn
850 mm

Überhitzerheizfläche 113,0 m²
Laufrad-Ø hinten - mm
  Zylinder-Ø 440/700 mm
Länge über Puffer
22.675 mm
  Kolbenhub 660 mm
Höchstgeschwindigkeit 80 km/h
  Achslast max. 20,2 t
Leistung 2.540 PS
  Lokreibungslast 100,0 t
Kesselüberdruck 25 bar
  Lokdienstlast 114,9 t

Erstes Baujahr 1932

Ausmusterung 1950 (DB → 44 011), 1962 (DR → 44 012)

Betriebsnummern: 44 011 + 012
Betriebsgattung: G 56.20
Tender: 2'2' T 32